ANLEITUNGEN DIVI

Kapitel 1:
Das Grundprinzip in DIVI

Bevor du anfängst

Deine 3 Arbeitsplätze in Divi

Arbeitsplatz 1:
Mit dem Visual Builder arbeiten:

Arbeitsplatz 2:
Mit dem Grid-Raster arbeiten

📘 📘 📘

Arbeitsplatz 3:
Der Theme Builder

Deine 3 Bausteine in Divi

📘 📘 📘

Sektion, Zeile, Modul

Kapitel 2:
Vorbereitende Arbeiten

📘 📘 📘

Globale Einrichtungen:
Bevor du mit dem Aufbau beginnst

Einrichtung im Customizer

So kommst du an den Customizer:

Kapitel 3
Was du wissen musst, bevor du baust

📘 📘 📘

Änderungen speichern

Speichern in der Gridansicht

Speichern im Visual Builder

Fehler passiert – was tun? - Undo und Versionsverlauf

📘 📘 📘

Mobile Geräte schon beim Aufbau mitdenken

Vorweg ein wichtiger Hinweis:

Mobile First oder Desktop First - was gilt hier?

Mobile First im Denken - Desktop First im Bauen.

Kapitel 4:
Basisarbeiten

📘 📘 📘

Textmodul einfügen

📘 📘 📘

Bilder optimieren vor dem Upload

Die drei wichtigsten Regeln

Wo und wie du Bilder optimierst

📘 📘 📘

Bildmodul einfügen

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Elemente in der Divi-Bibliothek speichern

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Modul in der Bibliothek speichern

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Sektion oder Zeile speichern

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Element aus Bibliothek einfügen

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Neue Seite anlegen

Seitenvorlage übernehmen (Möglichkeit 1)

Eine neue leere Seite anlegen

Neue Seite anlegen, mit Masterseite:

Seitenvorlagen übernehmen, Möglichkeit 2

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Eine neue Seite zum Menü hinzufügen

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Textmodul bearbeiten

Text editieren

Innen- und Außenabstand anpassen

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Textlink einfügen

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Textmodul kopieren

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Modul in eine andere Zeile verschieben

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Die Seiten für mobile Geräte anpassen

Einstellungen pro Gerät vornehmen

Kurz-Checkliste Mobiloptimierung

📘 📘 📘

Header und Footer gestalten
Wichtiges Feature: der Divi Theme Builder

Kapitel 5:
Für Fortgeschrittene
Konkrete Layouts definieren

📘 📘 📘

Sektion mit fester Höhe und Hintergrundbild

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Spalten mit Hintergrundfarbe Bilder links,
Text als Kasten

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Texteinstellungen im Text-Modul anpassen

Erklärung zu Margin und Padding (Außenabstand und Innenabstand)

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Listen optimieren (Schriftgröße, Abstände) + eigene Listenpunkte

Teil 1 – Ohne CSS (nur Divi-Einstellungen)

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Bilder links, Text rechts – Größe, Anzahl, Abstände

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Bild links, Text rechts – im Wechsel anordnen

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Zwei „Textkarten“:
Gleiche Höhen trotz ungleicher Textlängen

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Kontaktformular mit dem Divi-Modul erstellen

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Kapitel 6:
Profi-Tipps  ✔️CSS

Liste Teil 2 – Mit CSS

Kapitel 1:
Das Grundprinzip in DIVI


Bevor du anfängst

Was ist Divi - und wo kommt es her?

Divi ist ein sogenanntes Page-Builder-Theme für WordPress, entwickelt von der Firma Elegant Themes. Es ersetzt den normalen WordPress-Editor durch einen visuellen „Baukasten“, in dem du Seiten direkt am Bildschirm gestalten kannst – ohne Programmierkenntnisse.

Divi ist weltweit eines der meistgenutzten WordPress-Themes mit Builder und eignet sich besonders für Selbständige, kleine Unternehmen und alle, die ihre Website selbst pflegen möchten.

Was du vor dem ersten Start erledigt haben solltest

Bevor du mit Divi arbeitest, stelle sicher, dass folgendes bereits eingerichtet ist:


Wichtiger Hinweis, bevor du loslegst:

Bevor du deine Seiten anlegst, müssen erst globale Einstellungen vorgenommen werden. Wie das funktioniert erkläre ich weiter unten im Thema


Deine 3 Arbeitsplätze in Divi

Bevor du anfängst zu bauen, lohnt es sich, kurz innezuhalten. Divi ist kein einzelnes Werkzeug – es hat drei verschiedene Bereiche, in denen du arbeitest. Jeder hat seinen eigenen Zweck, seine eigene Stärke.

Du musst nicht sofort alle drei beherrschen. Aber wenn du weißt, dass es sie gibt und wofür sie da sind, wirst du dich von Anfang an besser orientieren – und später keine bösen Überraschungen erleben, wenn plötzlich jemand fragt: „Wo stelle ich eigentlich den Footer ein?"

Die drei Bereiche sind:

Visual Builder –

du gestaltest direkt auf der Seite, siehst sofort das Ergebnis. Dein Hauptwerkzeug für den Seiteninhalt.

Gridansicht –

du arbeitest strukturell im Backend. Schneller, stabiler, ideal zum Verschieben von Elementen.

Theme Builder –

du gestaltest alles, was auf jeder Seite gleich aussehen soll: Footer, Header, Blogvorlagen.

Alle drei nutzen dieselbe Logik: Sektionen, Zeilen, Module. Was du in einem lernst, hilft dir in allen anderen.

Arbeitsplatz 1:
Mit dem Visual Builder arbeiten:

Zum Bearbeiten der gewünschten Elemente klickst du in der jeweiligen Werkzeugleiste auf das Einstellungsrädchen. Es öffnet sich das dazugehörige Editorfenster.

Falls sich die Werkzeugleiste nicht gleich zeigt beim Drüberfahren mit dem Curser nicht reicht, einfach einmal klicken. Diese Ansicht reagiert sehr sensibel.

Bild Visual Bilder: Deutlich sind die Rahmen von Sektion (blau) und Zeile (grün) zu sehen

Arbeitsplatz 2:
Mit dem Grid-Raster arbeiten

Wenn du weiß, welches Element du bearbeiten möchtest, kannst du direkt die Balken anklicken. Auch so öffnen sich die Editorfenster der jeweiligen Elemente (Sektionen, Zeilen oder Module).

Wenn du lieber visuell arbeites:

Was ist der Vorteil der Gridansicht?

Die Gridansicht läd schneller und du kannst dort Module, Zeilen und Sektionen einfacher verschieben. Im Divi Builder (also in der Frontentansicht), funktioniert das Verschieben der Element nur schlecht und hier können schnell Fehler passieren.

Voransicht des Layouts in der Grid-Ansicht

Ein weiterer Vorteil der Gridansicht: Sie läd nicht nur schneller, du kannst hier auch direkt die Voransicht einschalten (sie befindet sich hier oberhalb der Vorschau, was manchmal sinnvoller ist), siehe Bild. Oben links findest du die 3 Screenansichten: Desktop, Tablet, Smartphone. Je nachdem, welchen du anklickst, verändert sich die Breite der Vorschau. In vielen Fällen ist diese Arbeitsweise effektiver.

Profi-Tipp Gridraster:

Gib deinen Elementen eine aussagekräftige Bezeichnung. Du kannst alle Balken umbenennen. Entweder im aktivierten Visual Builder > im Editorfenster des jeweiligen Moduls, Zeile oder Sektion > dort unter „Inhalt“ weiter unten > Admin Label.

Oder direkt im Gridraster:

Einfach die Begriffe Sektion, Zeile oder Text direkt überschreiben (du kannst tatsächlich einfach mit dem Mousecurser rauf).

Achtung:

In der Gridansicht siehst du nur den Body-Teil der Seite. Globalen Header und globalen Footer wird dort nicht gezeigt.

Bild Gridansicht: Zu sehen sind eine Sektion, eine Zeile und 3 Module

Bild Gridansicht bei aktivierter Desktop-Vorschau

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Arbeitsplatz 3:
Der Theme Builder

Was ist der Theme Builder, wann brauchst du ihn und arbeitest du damit

Visual Builder und Gridansicht kennst du jetzt. Beide sind dafur da, den Inhalt einzelner Seiten zu gestalten.

Aber was ist mit Bereichen, die auf jeder Seite nicht nur gleich aussehen sollen, sondern die auf jeder Seite erscheinen sollen? Zum Beispiel die Navigation oben oder der Footer unten mit dem Impressum?

Genau dafur gibt es den Divi Theme Builder.

💡 Stell dir deine Website wie ein Buch vor. Visual Builder und Gridansicht sind dafur da, die einzelnen Seiten zu schreiben. Der Theme Builder gestaltet den Einband, den Kopf und den Fuss jeder Seite, also alles, was sich wiederholt.

Wann brauchst du den Theme Builder?

Du brauchst den Theme Builder immer dann, wenn etwas auf jeder Seite automatisch erscheinen soll, ohne dass du es einzeln einbauen musst. Die wichtigsten Einsatzgebiete:

⚠️ Das Impressum und die Datenschutzerklärung müssen auf jeder Seite erreichbar sein, ein sinnvoller Platz dafür ist der Footer. Bau den Footer deshalb früh auf, bevor du deine Seite veröffentlichst.

So öffnest du den Theme Builder

🔵 Schritt-fur-Schritt-Anleitung:

Ergebnis:

Der Footer erscheint ab sofort automatisch auf jeder Seite deiner Website.

💡 Du musst den Theme Builder jetzt noch nicht vollstandig einrichten. Merk dir aber: Sobald deine erste Seite fertig ist und du sie veroffentlichen mochtest, ist der Footer mit Impressum und Datenschutzerklarung Pflicht.

Hinweis:

Sobald du die globalen Elemente festgelegt hast, erscheinen sie in einem kräftigen Gelbgrün. Die Farbe Gelbgrün ist der Hinweis darauf, dass dieses Element global ist, also auf allen Seiten identisch aussieht und identische Verhaltensweisen hat. Auch auf den Seiten, wenn du im  Visual Builder arbeitest, haben die globalen Elemente einen gelbgrünen Rahmen.

Achtung:

Wenn du in der Gridansicht arbeitest, werden Header und Footer NICHT angezeigt.

Bild Theme-Builder ganz am Anfang, ohne angelegte Vorlagen

Bild Theme-Builder, mit bereits angelegtem Header und Footer. Beide sind nun gelbgrün, was zeigt, dass sie nun globale Elemente sind

Deine 3 Bausteine in Divi

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Sektion, Zeile, Modul

Divi arbeitet immer mit einer festen Struktur.

Jede Seite in Divi besteht aus genau drei Elementen – nicht mehr, nicht weniger. Egal wie komplex eine Seite aussieht: Wenn du sie dir genau anschaust, findest du immer dieselbe Struktur darunter. Das Prinzip ist immer dasselbe: erst die Sektion, dann die Zeile, dann das Modul. Diese Reihenfolge kannst du nicht umkehren – und das ist gut so. Sie gibt dir Struktur und verhindert, dass eine Seite zum Flickenteppich wird.

Diese drei Bausteine sind:

Sektion – der äußere Rahmen eines Inhaltsbereichs. Alles andere liegt darin.

Zeile – sie bestimmt, wie viele Spalten es in diesem Bereich gibt.

Modul – hier steckt der eigentliche Inhalt: Text, Bild, Button, Formular.

Die Sektion wird mit einem blauen Rahmen gekennzeichnet und hat eine blaue Werkzeugleiste

Die Sektion bildet also den äußeren Bereich eines Inhaltsabschnitts.

Die Zeile hat einen grünen Rahmen und grüne Werkzeugleiste.

Die Zeile bestimmt das Spaltenlayout innerhalb dieser Sektion.

Der Rahmen des Moduls ist grau, ebenso die Werkzeugleiste.

Das Modul enthält den eigentlichen Inhalt, das können sein:

Text, Bild, Button, Kontaktformular (gibt es als ganzes Modul), Akkordeon, Linie oder andere Elemente.

Bild Bausteine in Divi: Sektion, Zeile, Modul. Deutlich erkennbar die Werkzeugleisten und Rahmen.

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung (im Visual Builder):

Nachdem die Sektion erstellt wurde, fordert Divi automatisch dazu auf, eine Zeile auszuwählen.

Wähle ein Spaltenlayout aus. Typische Layouts sind eine Spalte für einfachen Text, zwei Spalten für Bild und Text nebeneinander oder drei Spalten für mehrere Inhalte nebeneinander.  

Ergebnis:

Ein neuer Inhaltsbereich ist angelegt.

Bild: Screenshot aus dem Visual Builder. Eine Zeile (grüner Rahmen) mit 3 Spalten, darin jeweils 3 Module: Icon-Modul (Herz), Text-Modul und Button-Modul.

Kapitel 2:
Vorbereitende Arbeiten

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Globale Einrichtungen:
Bevor du mit dem Aufbau beginnst

Globale Farben festlegen

Ein häufiger Fehler von Anfängern: Sie gestalten jedes Modul einzeln und wählen dabei Farben und Schriften immer wieder neu. Das führt schnell zu einem uneinheitlichen Erscheinungsbild.

Divi bietet dafür 2 zentrale Stellen: die Theme-Anpassungen (Customizer) und die Theme-Optionen

Globale Farben einrichten
>>> Einstellung in den Theme-Optionen

So gehst du vor:

Sobald du das getan hast, stehen dir diese Farben in jedem Modul und jeder Einstellung sofort zur Auswahl – du musst nie wieder einen Hex-Code abtippen.

Profi-Tipp Farben:

Nimm nicht mehr als 3 Farben (neben schwarz und weiß). Sinnvoll: Eine Hauptfarbe und 2 oder höchstens 3 Nebenfarben (die sich ergänzen sollten, nicht konkurrieren). Für Links und Buttons nutze eine Komplementärefarbe zur Hauptfarbe.

Einrichtung im Customizer

Global: Buttons, Layoutbreite, Typografie, Mobil-Menü, evt. Navigation

Die meisten Layouteinstellungen werden im Customizer vorgenommen.

Hier stellst du vor allem folgende Elemente ein:

So kommst du an den Customizer:

Globale Hauptnavigation (im Header) einrichten

Profi-Tipp Navigation > Theme Builder:

Für die Einstellung der Navigation im Header (also ganz oben) gibt es 2 Möglichkeiten: Wie 1) eben erwähnt im Customizer und  2) in Divis „Theme Builder“.

Der Theme Builder ist sinnvoller dann, wenn du differenzierte Layout-Einstellungen für dein Menü wünscht. Hier im Theme Builder kannst du viel individueller einstellen als im Customizer. Wie das geht, erkläre ich weiter unten.

Globale Schriften einrichten

💡 Tipp: Wähle maximal 2 Schriftarten - eine für Überschriften, eine für den Text. Mehr wirkt unruhig

Globales Layout der Buttons

Wenn du diese Einstellung gemacht hast, sehen deine Button auf jeder Seite identisch aus.

Profi-Tipp Buttons

Es kann sein, dass ein Button doch mal eine andere Farbe braucht, z.B. wenn er zu hell ist und dann auf einer Seite auf einem helleren Untergrund stehen soll als bei anderen Seiten. Macht nichts, du kannst jeden Button innerhalb des Moduls separat einstellen (Layout ändern).

Globale Einstellungen vor der eigentlichen Arbeit


Kapitel 3
Was du wissen musst, bevor du baust

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Änderungen speichern

Bevor du auch nur einen winzigen Teil gebaut hast an deiner Seite, ist dieser Punkt der wichtigste: das Speichern.

Hier unterscheiden sich Visual Builder und Gridansicht.

Speichern in der Gridansicht

In der Gridansicht ist das Speichern einfach: Du hast immer oben rechts den grünen Speichern-Button. Klicke ihn nach jeder größeren Änderung.

Speichern im Visual Builder

Da du hier komplett im Frontend arbeitest, ist das Speichern etwas versteckter:

💡 Wichtig: Divi speichert nicht automatisch. Wenn du die Seite schließt oder der Browser abstürzt, ohne gespeichert zu haben, sind alle Änderungen verloren.

Bild: Screenshot aus Visual Builder, unten der lilafarbene Knopf für Speicher und Mobil-Optionen

Bild: Screenshot mit ausgeklapptem Knopf. Erkennbare Elemente von links nach rechts:
Link >, Schwarze Werkzeugleiste: Kontextmenü, Gridansicht, Zoomfunktion, Desktopansicht, Tabletansicht, Mobilansicht
Mitte > Lila Kreisbuttons: Aus der Bibiothek laden, In die Bibliothek laden, Löschen, Leiste minimieren, Seiten-Einstellungen, Verlauf anzeigen, Seiteninhalte importieren und exportieren
Rechts > Suche, Schichten (Sektionen), Divi-Hilfe (mit englischem Video)
Ganz rechts > Speichern

Fehler passiert – was tun? - Undo und Versionsverlauf

Divi und WordPress bieten zwei Sicherheitsnetze, wenn du einen Fehler gemacht hast:

Undo im Visual Builder (Strg+Z)

Solange du dich im Visual Builder befindest, kannst du mit Strg+Z (Windows) bzw. Cmd+Z (Mac) den letzten Schritt rückgängig machen. Das funktioniert für mehrere Schritte hintereinander - genau wie in einem Textprogramm.

WordPress-Revisionen

WordPress speichert automatisch Versionen deiner Seite. So kommst du zu einer früheren Version zurück:

💡 Tipp: Vor größeren Umbauten einfach einmal manuell speichern - damit hast du immer einen sauberen Ausgangspunkt zum Zurückkehren.

Profi-Tipp Revisionen

Unten im Bild siehst du einen meiner Revisionsverläufe einer Seite. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt, die Liste der Revisionen ist sogar noch länger. Du siehst, dass die Revisionen sogar bis vor 3 Wochen zurückreichen. Wenn du daran nichts änderst, können die Revisionen sogar bis zu mehreren Monaten reichen.

Achtung, jetzt kommt’s: Eine lange Speicherung der Revisionen belegt viel Platz in deiner Datenbank. Das heißt, dass die Ladezeit der Website damit verlangsamt wird.

Tipp: Installiere dir ein Plugin zum Bereinigen der Datenbank.

Bild: Screenshot Revisionen

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Mobile Geräte schon beim Aufbau mitdenken

In Divi kannst du für jedes Element eigene Werte pro Gerät einstellen.

Vorweg ein wichtiger Hinweis:

Mobile First oder Desktop First - was gilt hier?

In der professionellen Webentwicklung gilt seit Jahren der Grundsatz: Mobile First. Das bedeutet: Man denkt und gestaltet zuerst für das Smartphone – und erweitert das Design dann für größere Bildschirme.

Mobile First erzwingt Klarheit: Was auf einem kleinen Bildschirm funktioniert, funktioniert fast immer auch auf dem Desktop. Umgekehrt gilt das leider nicht.

In Divi arbeiten wir aber trotzdem technisch mit dem Desktop als Ausgangspunkt - und das hat einen konkreten Grund:

💡 Divi ist als Tool Desktop-First aufgebaut. Die Einstellungen, die du am Desktop vornimmst, gelten automatisch als Ausgangswert für Tablet und Smartphone. Divi arbeitet von oben nach unten.

Wenn du dagegen anfängst, Werte direkt am Handy einzutragen, arbeitest du gegen die Vererbungslogik des Tools - und das führt bei Anfängern schnell zu Verwirrung und unerwarteten Ergebnissen.

Der richtige Ansatz in Divi lautet deshalb:

Mobile First im Denken - Desktop First im Bauen.

Das heißt in der Praxis: Du baust technisch auf dem Desktop. Aber du fragst dich dabei die ganze Zeit - funktioniert das auch auf dem Handy? Ist der Text zu klein? Sind die Abstände zu groß? Gibt es zu viele Spalten nebeneinander? Du denkst mobil, auch wenn du gerade den Desktop-Bildschirm vor dir siehst.

Am Ende jedes Abschnitts oder jeder Seite wechselst du dann in die Handy-Ansicht und passt gezielt an, was nötig ist. Divi übernimmt deine Desktop-Werte als Standard.

Du musst nicht alles dreimal einstellen, sondern nur das korrigieren, was auf kleinen Bildschirmen nicht mehr passt. Da Divi von Haus aus responsiv aufgebaut ist, heißt, die Elemente passen sich mobilen Geräten an.


Kapitel 4:
Basisarbeiten

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Textmodul einfügen

Ziel ist es, Text auf der Seite anzuzeigen.

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Ergebnis:

Der Text erscheint in der gewählten Spalte der Seite.


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Bilder optimieren vor dem Upload

Einer der häufigsten Fehler beim Websitebauen: Bilder werden direkt von der Kamera oder aus WhatsApp hochgeladen - ohne Vorbereitung. Das verlangsamt die Website erheblich und schadet der Suchmaschinenoptimierung.

Die drei wichtigsten Regeln

Wo und wie du Bilder optimierst

Kostenlose Online-Tools

In WordPress selbst

WordPress bietet eine einfache Bildbearbeitung direkt in der Mediathek:

💡 Empfehlung: Installiere das kostenlose Plugin Smush oder ShortPixel - diese Plugins komprimieren alle neu hochgeladenen Bilder automatisch im Hintergrund.


📘 📘 📘

Bildmodul einfügen

Ziel:

Ein Bild auf der Seite anzuzeigen.

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Ergebnis:

Das Bild erscheint in der gewählten Spalte der Seite.


📘 📘 📘

Elemente in der Divi-Bibliothek speichern

Ziel:
Zeit sparen, Konsistenz des Designs behalten arbeiten

Divi ermöglicht es, Sektionen, Zeilen und Module in der Divi-Bibliothek zu speichern.

Das funktioniert mit jedem Modul. Das spart Arbeit und Zeit, weil Elemente nicht jedes Mal neu erstellt werden müssen. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass sich wiederkehrende Elemente auf der Website optisch gleichen und die Seite ein konsistentes Erscheinungsbild behält.


📘 📘 📘

Modul in der Bibliothek speichern

Ziel:

Ein Modul so zu speichern, dass es später auf anderen Seiten wiederverwendet werden kann.

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Ergebnis:

Das Modul befindet sich jetzt in der Divi-Bibliothek und kann jederzeit wieder eingefügt werden.


📘 📘 📘

Sektion oder Zeile speichern

Ergebnis:

Die Sektion oder Zeile befindet sich jetzt in der Divi-Bibliothek.

Hinweis: Die 3 Punkte für das Kontextfenster findest du auch oben rechts im geöffneten Editorfenster.


📘 📘 📘

Element aus Bibliothek einfügen

Ziel:

Ein gespeichertes Element erneut verwenden.

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Ergebnis:

Das gespeicherte Element erscheint auf der Seite.


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Neue Seite anlegen

Seitenvorlage übernehmen (Möglichkeit 1)

Eine neue leere Seite anlegen

So legst du eine neue Seite in WordPress an:

Tipp: Mach deine 1. Seite komplett fertig, mit allen dir wichtigen Einstellung und vor allem: den Mobileinstellungen. So kannst du die fertige Seite übernehmen (klonen) und hast später weniger Arbeit, wenn du differenzierte Feineinstellungen machst, wie z.B. die mobile Optimierung.

Bild: Screenshot der Aufbau-Optionen, wenn eine neue Seite angelegt wird

Neue Seite anlegen, mit Masterseite:

Seitenvorlagen übernehmen, Möglichkeit 2

Wie du Seiten duplizierst, indem du bestehende Seiten klonst, habe ich oben gezeigt. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, die sehr effektiv ist. Dazu legst du zunächst eine „Masterseite“ an. Diese Masterseite übernimmst du dann für jede weitere Seite.

Vorteil gegenüber Möglichkeit 1:

Masterseite anlegen

Neue Seite anlegen und Masterseite importieren

Nun gehst du vor wie in Möglichkeit 1:


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Eine neue Seite zum Menü hinzufügen

Neue Seiten erscheinen nicht automatisch in der Navigation. So fügst du sie zum Menü hinzu:

💡 Tipp: Wenn du eine Seite als Untermenüpunkt anlegen möchtest, ziehe sie im Menü-Editor etwas nach rechts unter den übergeordneten Punkt.


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Textmodul bearbeiten

Ziel:

Text verändern, Abstände anpassen und Links einfügen.

Text editieren

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Ergebnis:

Der Text auf der Seite ist aktualisiert.

Innen- und Außenabstand anpassen

Abstände sorgen dafür, dass Text Luft zum Rand oder zu anderen Elementen hat.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Der Innenabstand bestimmt den Abstand zwischen Text und Modulrand. Der Außenabstand bestimmt den Abstand zu anderen Elementen. Gib die gewünschten Werte ein und speichere das Modul.

Ergebnis:

Der Abstand des Textes auf der Seite wurde angepasst.


📘 📘 📘

Textlink einfügen

Ziel:

Text mit einer anderen Seite oder Website zu verlinken.

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Öffne das Textmodul.

Markiere den gewünschten Text im Editor.

Klicke auf das Link-Symbol (Kette)

Gib die gewünschte URL ein.

Bestätige die Eingabe und speichere das Modul.

Ergebnis:

Der markierte Text funktioniert jetzt als Link.


📘 📘 📘

Textmodul kopieren

Ziel:

Ein Modul schnell zu duplizieren.

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Ergebnis:

Das Modul erscheint ein weiteres Mal auf der Seite.

Hinweis:

Dasselbe kannst du mit jedem anderen Modul machen, mit Zeilen und mit Sektionen


📘 📘 📘

Modul in eine andere Zeile verschieben

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Fahre mit der Maus über das Modul.

Greife das Verschieben-Symbol.

Ziehe das Modul in die gewünschte Zeile oder Spalte und lasse es dort los.

Ergebnis:

Das Modul befindet sich jetzt an der neuen Position.

Hinweis für eine schnellere und sicherere Lösung:

Diese Vorgehensweise funktioniert leider nicht optimal und schnell kann mal etwas schief gehen.

Die sicherere und sinnvollere Variant ist diese:

Ergebnis:

Das kopierte Modul befindet sich jetzt an der Stelle, in der du es haben wolltest.

Dasselbe funktionert mit jedem anderen Modul, mit Sektionen und mit Zeilen


📘 📘 📘

Die Seiten für mobile Geräte anpassen

Schritt-für-Schritt: So gehst du beim Mobilcheck vor

Im Visual Builder:

In der Gridansicht:

Was du auf Mobilgeräten prüfst

Einstellungen pro Gerät vornehmen

In jedem Modul, jeder Zeile und jeder Sektion kannst du Werte gerätespezifisch einstellen:

Kurz-Checkliste Mobiloptimierung


Kapitel 5:
Eigenständige Elemente im Theme Builder gestalten

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Header und Footer gestalten
Wichtiges Feature: der Divi Theme Builder

Hinweis: Siehe auch Kapitel 1 > Deine 3 Arbeitsplätze in Divi

Eine einzelne Seite einer Website besteht aus 3 Teilen:

  1. Header

  2. Body

  3. Footer

Der Body enthält deinen eigentlichen Inhalt.

Mit dem normalen Divi Builder gestaltest du den Inhalt einzelner Seiten, dem Body.  Aber wie sehen Navigation (Header) und Fußzeile (Footer) aus? Wie erstellst du diese beiden Elemente?

Oben habe ich erklärt, wie du die Header-Navigation mit dem Customizer einstellst. Dagegen ist nichts zu sagen. Doch: Wenn du dein Menü individueller gestalten möchtest, ist der Theme Builder deine Wahl.

Divi Theme Builder

Er ermöglicht es, Header und Footer genauso visuell zu gestalten wie jede andere Seite - mit Sektionen, Zeilen und Modulen.

Den Theme Builder öffnen

Einen eigenen Header erstellen

Einen eigenen Footer erstellen

Der Ablauf ist derselbe wie beim Header:

💡 Tipp: Im Theme Builder kannst du auch für verschiedene Seiten verschiedene Header oder Footer festlegen - z. B. einen anderen Header auf der Startseite als auf Unterseiten. Das ist eine fortgeschrittene Funktion, die du erst angehen musst, wenn du mit den Grundlagen vertraut bist.

Kurz-Checkliste Theme Builder

Bild Globaler Header: Ansicht, wenn du den globalen Header aktivierst. Der Divi-Builder öffnet sich über die gesamte Monitorbreite (anders als der Divi-Builder für Seiten). Eine Sektion wird dir bereits angelegt. Mit dem grünen Plus fügst du eine Zeile hinzu und dort dann Module (in diesem Fall ist das Modul „Navigation“ sinnvoll).

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Blogbeiträge gestalten für globalen Look mit dem Theme Builder

Ziel:

Eine eigene Vorlage für alle Blogbeiträge erstellen, so dass jeder neue Beitrag automatisch denselben Aufbau und Look bekommt.

Warum brauche ich eine Vorlage für Blogbeitrage?

Wenn du in WordPress einen neuen Blogbeitrag schreibst, erscheint er normalerweise in einem nüchternen Standard-Layout: schwarzer Text auf weissem Hintergrund, keine besondere Gestaltung. Du hast kaum Kontrolle über Farben, Schriftgrösse oder Abstände.

Mit einer Theme-Builder-Vorlage sagst du Divi: So soll jeder meiner Blogbeiträge aussehen. Schriftart, Schriftgrösse, Abstände, ob das Titelbild gross oben erscheint oder nicht, wie Überschriften aussehen, ob Kommentare angezeigt werden - all das legst du einmal fest. Und dann wird automatisch jeder Beitrag, den du je schreibst, in genau diesem Layout gezeigt.

💡 Du musst diese Vorlage nur einmal erstellen. Danach kümmert sich Divi darum, dass jeder neue Beitrag genauso aussieht.

⚠️ Ohne eine eigene Vorlage sehen Blogbeitrage aus wie eine einfache Word-Seite. Das wirkt unprofessionell und passt selten zum restlichen Design der Website.

Der Überblick: Was du gleich tust

Damit du nicht den Überblick verlierst, hier kurz die Schritte, die vor dir liegen:

  1. Du öffnest den Theme Builder und legst eine neue Vorlage an.
  2. Du legst fest, fur welche Beitrage sie gelten soll.
  3. Du offnest das Body-Layout und fügst das Modul ein, das den eigentlichen Beitragsinhalt zeigt.
  4. Du gestaltest Schriftgrosse, Farben und Abstande nach deinem Geschmack.
  5. Du speicherst und prüfst das Ergebnis an einem echten Beitrag.

💡 Das klingt nach viel - aber die meisten Schritte sind in wenigen Klicks erledigt. Nimm dir beim ersten Mal ruhig etwas Zeit. Danach sitzt es.

1.  Neue Vorlage im Theme Builder anlegen

🔵 Schritt-fur-Schritt-Anleitung:

Bild 1: Theme Builder mit bereits angelegtem Footer. In dem Bild wird aus einer leeren Vorlagen-Kachel gerade eine neue Vorlage erstellt (Button ist blau, wenn du den Button aktivierst)

Ergebnis:

Eine neue, leere Vorlagen-Kachel erscheint neben der Standard-Website-Vorlage.

2.  Festlegen, fur welche Seiten die Vorlage gilt

Jetzt musst du Divi sagen, fur welche Inhalte diese Vorlage verwendet werden soll. Das geschieht über die Vorlageneinstellungen.

🔵 Schritt-fur-Schritt-Anleitung:

Bild 3: Das Fenster Vorlageneinstellungen mit den Optionen Seiten, Beiträge, Archivseiten.

Du hast hier viele Moglichkeiten:

Alle Beitrage: Die Vorlage gilt fur jeden Blogbeitrag auf der Website. Das ist die einfachste und haufigste Wahl.

Spezifische Beitrage: Die Vorlage gilt nur fur bestimmte, einzeln ausgewahlte Beitrage. Sinnvoll, wenn du z. B. fur einen einzelnen Beitrag ein besonderes Layout mochtest.

Beitrage in bestimmter Kategorie: Praktisch, wenn du verschiedene Blog-Kategorien unterschiedlich gestalten mochtest.

Ergebnis:

Die Vorlage erscheint jetzt im Theme Builder als eigene Kachel mit dem Titel Alle Beitrage.

💡 Wenn du spater eine Vorlage nur fur einen einzelnen Beitrag anlegen mochtest (z. B. eine Sonderseite fur einen besonderen Artikel), wahle stattdessen Spezifische Beitrage und such den Beitrag beim Namen.

3.  Das Body-Layout offnen und den Beitragsinhalt einfugen

Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Du offnest das Body-Layout der Vorlage und fügst das Modul ein, das den eigentlichen Inhalt deiner Blogbeitrage anzeigt.

Dieses Modul heisst in Divi: Inhalt posten. Es ist ein besonderes Modul, das den Text, die Bilder, die Überschriften und alle anderen Inhalte automatisch aus dem jeweiligen Blogbeitrag zieht. Du musst den Inhalt also nicht manuell eintippen, Divi holt ihn sich selbst.

🔵 Schritt-fur-Schritt-Anleitung:

Bild 5: Das Modul-Auswahlfenster mit dem markierten Modul Inhalt posten.

Das Modul wird eingefügt. In der Vorschau siehst du jetzt Platzhaltertext mit Überschriften, Absatzen und einem Blockquote. Das ist kein echter Inhalt, sondern eine Vorschau, wie deine Beitrage spater aussehen werden.

Bild 6: Das eingefügte Inhalt-posten-Modul mit der automatischen Vorschau des Beitraginhalts.

Ergebnis:

Das Inhalt-posten-Modul ist eingefügt. Divi weiss jetzt, wo der Beitragsinhalt erscheinen soll.

⚠️ Ohne das Inhalt-posten-Modul bleibt das Body-Layout leer. Deine Blogbeitrage hatten dann zwar Header und Footer, aber keinen sichtbaren Text.

4.  Typografie und Design einstellen

Jetzt gestaltest du, wie der Text in deinen Blogbeitragen aussehen soll. Das Inhalt-posten-Modul bietet dafur sehr viele Einstellungen, du brauchst aber nur die wichtigsten.

🔵 Schritt-fur-Schritt-Anleitung:

Bild 7: Die Design-Einstellungen des Inhalt-posten-Moduls mit den Tabs H1 bis H6 fur Überschriften. Hier findest du wieder alle Einstellmöglichkeiten, die du schon aus anderen Modulen kennst.

Wichtig!
Deine Blogbeiträge schreibst du nicht mit Divi!

Anders als die Seiten werden die Beiträge einfach in den klassischen Editor geschrieben (oder kopiert, je nachdem, wo du geschrieben hast). Würdest du den normalen Visual Builder nutzen (wie die Seiten), dann würden sie nicht im Layout angezeigt. Plus: Du hättest mehr Arbeit.

Bild 8: Blogbeitrag im Klassik-Editor geschrieben. Wichtig: Blogbeiträge werden ausschließlich mit dem Klassik-Editor geschrieben (nicht mit dem Divi-Builder!). Der lilafarbene Button darf NICHT aktiviert werden für Blogbeiträge.


Kapitel 6: 
Für Fortgeschrittene

Konkrete Layouts definieren

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Sektion mit fester Höhe und Hintergrundbild

Beispiel:

Bild Screenshot Header

Ziel

Eine Sektion mit Hintergrundbild, die auf jedem Gerät schön aussieht und Überschrift, Text und Button enthält – links oder mittig ausgerichtet.

🪜 Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Neue Sektion anlegen

2. Inhalte einfügen

In der Spalte folgende Module hinzufügen:

Alle drei Module je nach Wunsch: links ausgerichtet (Standard-Einstellung) oder mittig.

3. Hintergrundbild einfügen

4. Höhe der Sektion einstellen

„vh“ bedeutet „Viewport Height“ – also ein Anteil der sichtbaren Bildschirmhöhe.
70 vh heißt: Die Sektion ist 70 % so hoch wie der Bildschirm.
So bleibt die Wirkung großflächig, ohne dass Inhalte abgeschnitten werden.

Wichtig:

Unten findest du einen Hinweis, warum in diesem Fall vh sinnvoller ist als px.

5. Abstände und Lesbarkeit anpassen

Das legt eine leichte Tönung über das Bild, damit Text und Button klarer wirken. Du kannst auch ein Overlay in der Zeile anlegen. Dann erhält nur der Teil mit dem Text einen Hintergrund und ist besser lesbar. Das kommt auf den Text und das Bild im Hintergrund an.

6. Text und Button gestalten (optional)

Wenn der Button auf dem Foto zu „flach“ wirkt: Schatten aktivieren (Design → Box Shadow)

Die Abstands- und Größenangaben sind lediglich Beispiele. Das stellst du so ein, wie es dir gefällt und wie sie in dein Layout passen.. Achte dabei auf möglichst viel Weißraum. Und natürlich auf die Anpassungen im Mobilbereich.

7. Vorschau prüfen

Unten im Divi-Builder auf die Gerätesymbole klicken:


✅ Kurz-Checkliste

Optional:

Verlauf über Bild für bessere Lesbarkeit
Vorschau auf allen Geräten geprüft

Achtung:

Warum vh und nicht px?

💬 Kurz erklärt

vh heißt: Ein Teil der Bildschirmhöhe.

Wenn du also 70 vh einstellst, ist die Sektion ungefähr 70 % so hoch wie der sichtbare Bildschirm.

Das ist praktisch, weil der Bereich dann auf großen und kleinen Geräten automatisch gut aussieht.

px (Pixel) bedeutet: eine feste Höhe.

Wenn du z. B. 500 px einstellst, bleibt die Sektion immer gleich hoch – egal ob auf einem großen Monitor oder einem Tablet. Bei Mindest-Höhe ist das zwar relativ, aber die Mindest-Höhe bezieht sich auf den Inhalt der Sektion. Sie sorgt dafür, dass die Höhe, selbst wenn nur wenig Text in der Sektion ist, diese mindestens 500 PIxel hoch ist. Die 500 Pixel können auf kleinen Monitoren gut aussehen, auf großen wirken sie zu schmal.

Deshalb ist gerade bei der Hero-Sektion, die ganz oben steht, der vh-Wert sinnvoller.

Wann ist eine feste Höhe bei Sektionen sinnvoll?

Eine feste Höhe ist sinnvoll, wenn das Bild wichtiger ist als der Text. Also wenn du z.B. ein atmosphärisches Schmuckbild als Hintergrundbild einbaust. Wenn du einen kurzen Satz oder ein Zitat groß inszenierst, kann eine feste Höhe den Fokus betonen.

→ Hier kannst du z. B. mit 40 – 60 vh arbeiten, damit der Bereich großzügig wirkt, aber nicht überdimensioniert.

vh passt sich an. px bleibt starr.

Kurz gesagt:

Wenn Inhalt wichtiger ist als Optik – keine Höhe festlegen.
Wenn Optik wichtiger ist als Text – Höhe gezielt einsetzen.


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Spalten mit Hintergrundfarbe Bilder links,
Text als Kasten

Bild Screenshot: Ansicht aus Frontend,
Ausschnitt: 1 Zeile, 2 Spalten, Hintergrund der Zeile grau, 2 Bildmodule, 2 Textmodule

Ziel

Eine Zeile mit zwei Spalten:

Links Bilder, rechts Text.
Der obere Textbereich (z. B. „Das erwartet dich“) bekommt eine eigene Hintergrundfarbe, darunter folgt Text auf weißem Grund.

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Zeile mit zwei Spalten anlegen

2. Hintergrundfarbe für die rechte Spalte

Hinweis:

Der Browser liest Inhalte von oben nach unten. Das, was auf dem Desktop rechts angeordnet werden soll, liest der Browser eigentlich unten. Heißt: Links ist oben, rechts ist unten.

3. Hintergrund für das obere Textmodul

4. Spalten-Abstände anpassen

Öffne wieder die Zeilen-Einstellungen → Design → Abstand (Spacing).

Prüfe:

5. Spalte optisch abrunden (optional)

6. Abstand zwischen den beiden Text-Modulen

7. Vorschau prüfen

Unten im Divi-Builder die Geräte-Symbole anklicken:

 💻 Desktop – 📱 Tablet – 📞 Phone

 → Prüfen, ob die Abstände und Rundungen auf allen Geräten gut aussehen.

 Falls der Text am Handy zu eng wirkt, unter Spacing einfach mehr Innenabstand geben.

✅ Kurz-Checkliste

Ergänzung:

Innenabstand richtig setzen (bei den Texten, nicht der Spalte)

Warum der Hinweis:

In diesem Beispiel haben wir den Innenabstand in den Texten gesetzt. Theoretisch können wir diesen Abstand auch in der Spalte setzen, das wäre einfacher, weil wir dann nicht für _beide_ Texte den Innenabstand einstellen müssten. Das aber ist in diesem Beispiel nicht sinnvoll, weil dann nämlich auch der graue Kasten der Überschrift mit einrücken würde.

Tipp: Einfach mal ausprobieren, dann siehst du den Unterschied: Setze testweise die Innenabstände bei der rechten Spalte, dann siehst du, dass das unglücklich aussieht.

Innenabstand: So machst du’s

A) Oberes Textmodul (Überschrift mit grauem Hintergrund)

(Optional) Außenabstand unten (Margin): 20–25 px, damit Luft zum Fließtext ist.

Ausrichtung: links (Standard).

B) Unteres Textmodul (Fließtext/Liste)

Ausrichtung: links.

C) Wichtig: Spalte unverändert lassen

Keine Innenabstände (Padding) in der rechten Spalte setzen, sonst rückt auch die Hintergrundfarbe der Überschrift mit ein.

Kurz-Check


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Texteinstellungen im Text-Modul anpassen

Ziel

Texte ansprechend gestalten – also:

Hintergrundfarbe, Schriftgröße, Schriftfarbe, Zeilenabstand, Abstände und Breite (z. B. bei langen Textblöcken).

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

2. Hintergrundfarbe für Textbereiche

Wenn du möchtest, dass ein Textblock auf farbigem Grund steht:

💡 Hinweis: Hintergrundfarbe nur bei kurzen Textblöcken oder Zitaten – bei langen Texten wirkt’s schnell zu massiv.

3. Schriftgrößen anpassen

Tipp: In Divi kannst du Überschriften direkt im Textmodul per Dropdown auswählen (oben in der Editor-Leiste).

4. Schriftfarbe

Design → Textfarbe: hell oder dunkel wählen.

Hinweis zu den Farbcodes:

Im Web brauchst du den Hexadezimalcode. Hast du bestimmt von gehört. Der Code hat immer das # vorweg. Der Code besteht aus einer Kombination aus insgesamt  _6_ Zahlen und Buchstaben. Wichtig: Wenn der Code aus _6_ gleichen Zeichen besteht (6 Zahlen oder 6 Buchstaben), dann kann der Code gekürzt werden. Also statt #222222 einfach #222.

5. Zeilenhöhe (Zeilenabstand)

6. Abstände außen & innen

Innenabstand (Padding): fügt Platz innerhalb des Moduls hinzu (z. B. bei Hintergrundfarbe).

💡 Innenabstand, wenn du einen farbigen Hintergrund nutzt.
Außenabstand, wenn du Raum zwischen Textblöcken schaffen willst.

7. Listen gestalten

Listen einfach im Editor mit dem Listen-Symbol erstellen.

Hinweis:

Du findest weiter unten einen separaten Block über Listengestaltung. Mit „Bordmitteln“ auf Divi und mit CSS. Eine Kurzerklärung, wie du CSS anwendest, findest du dort auch  :-)

8. Zitate hervorheben

Im Text-Modul ein Zitat mit <blockquote> markieren
(oder im visuellen Editor einfach das Zitat-Symbol anklicken).

Unter Design → Zitattext kannst du:

Farbe, Größe und Schriftart separat einstellen.

Optional: unter Design → Rahmen links eine Linie oder Abrundung geben.

9. Textblöcke schmaler machen

Wenn der Text auf großen Bildschirmen zu breit wirkt:

So bleibt die Leselänge angenehm – besonders wichtig für längere Fließtexte.

✅ Kurz-Checkliste

Hinweise Werte:

💡 Warum „em“ statt „px“?

1. Was „px“ bedeutet

px = Pixel
Das ist ein fester Wert.

Wenn du 20 px schreibst, bleibt es auf allen Geräten 20 Pixel hoch – egal ob auf einem riesigen Monitor oder einem kleinen Handybildschirm.

👉 Vorteil: immer exakt gleich groß
👉 Nachteil: nicht flexibel, Schrift oder Abstand passt sich nicht an, wenn jemand die Schriftgröße im Browser vergrößert (z. B. aus Barrierefreiheitsgründen).

2. Was „em“ bedeutet

em = relative Einheit

Sie bezieht sich auf die Schriftgröße des Elements, in dem sie steht. Wenn also der Text größer wird, wird auch der Zeilenabstand größer.

👉 Vorteil: reagiert automatisch auf Änderungen der Schriftgröße.

Das heißt:

Wenn Divi am Handy kleinere Schrift zeigt, bleibt der Zeilenabstand trotzdem in gutem Verhältnis.

Wenn jemand im Browser zoomt, dehnt sich der Text inklusive Abstand gleichmäßig mit.

3. Beispiel zum Vergleich

Einheit

Schriftgröße

Zeilenhöhe

Ergebnis

px

18 px Schrift + 30 px Zeilenhöhe

feste 30 px, egal wo

em

18 px Schrift + 1.6 em Zeilenhöhe

= 28.8 px (passt sich an)

Wenn du die Schrift später auf 20 px vergrößerst:

4. Kurz gesagt

px = starr, präzise, aber unflexibel
em = flexibel, reagiert auf Textgröße

Darum ist „em“ besser für Zeilenhöhe, Abstände und responsive Designs – vor allem in Divi, wo Schriftgrößen ja oft pro Gerät unterschiedlich eingestellt werden.

Hinweis Abstände:

💡 Padding vs. Margin

Wenn du in Divi arbeitest, siehst du ständig diese beiden Begriffe:
Padding und Margin.
Beide erzeugen Abstand – aber nicht an derselben Stelle.


Erklärung zu Margin und Padding (Außenabstand und Innenabstand)

🧠 Denk dir dein Modul wie einen Arbeitsplatz

Und so funktionierts: 👇

✏️ Padding = Innenabstand

Am Beispiel von einem Absatz (Text). Dasselbe gilt auch für Bilder:

Padding ist der Platz auf dem Blatt, zwischen dem Text und dem Rand des Blattes.
Der Text rückt also nach innen, damit er nicht direkt am Rand klebt.

In Divi:

Du nutzt Padding, wenn dein Modul z. B. eine Hintergrundfarbe hat.
→ Ohne Padding klebt der Text an der Kante.

Typische Werte:

oben/unten: 20–40 px

links/rechts: 30–50 px

Merksatz:

Padding ist der weiße Rand auf dem Blatt Papier.

📏 Margin = Außenabstand (zwischen den Blättern)

Margin ist der Platz außerhalb des Blattes – also zwischen zwei Blättern auf deiner Schreibtischunterlage.

Wenn du mehrere Seiten nebeneinander oder untereinander liegen hast, sorgt Margin dafür,
dass sie sich nicht überlappen oder berühren.

Du nutzt Margin, wenn Module oder Zeilen zu dicht beieinander stehen.

Merksatz:

Margin ist der Abstand zwischen den Blättern auf dem Tisch.

⚠️ Häufiger Fehler

Viele erhöhen wahllos beide Werte, um „irgendwie Luft“ zu schaffen. Das führt schnell zu ungleichmäßigen Abständen.

💡 Besser:

 Erst prüfen, wo du den Abstand wirklich brauchst:

Innerhalb des Moduls → Padding

Zwischen Modulen → Margin

🧭 Wann welches?

Situation

Was du nutzt

Warum

Text klebt am Rand der Farbfläche

Padding

Platz auf dem Blatt

Zwei Textmodule kleben zusammen

Margin

Platz zwischen Blättern

Farbe oder Rahmen soll „atmen“

Padding

Abstand zum Text im Modul

Bereich soll weiter weg von anderem Bereich

Margin

Abstand außen herum

✅ Kurz-Checkliste

Padding = Innenabstand auf dem „Blatt“

Margin = Außenabstand zwischen „Blättern“

Nicht beide gleichzeitig zu hoch setzen

Auf Handy: Werte kleiner einstellen

Immer Geräte-Vorschau prüfen (Desktop / Tablet / Phone)


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Listen optimieren (Schriftgröße, Abstände) + eigene Listenpunkte

Beispiel:

Bild: Screenshot Frontendansicht (Ausschnitt einer Seite),
Liste über CSS mit Icon-Font gestaltet, wie das geht siehe Kapitel 7

Teil 1 – Ohne CSS (nur Divi-Einstellungen)

1) Liste anlegen

Im Text-Modul den Text markieren → Listen-Symbol klicken (Aufzählung oder nummeriert).

2) Schriftgröße & Zeilenhöhe

Design → Text

Textgröße (Desktop/Tablet/Phone getrennt):
– Fließtext in Listen: 18–20 px (Desktop),
16 px (Phone)

Zeilenhöhe: 1.8–2.0 em
→ sorgt für angenehmen Listenabstand (mehr Luft zwischen den Punkten).

3) Einzüge prüfen (Bullet-Abstand zur Textkante)

Design → Abstand (Spacing) des Text-Moduls:

Innenabstand links (Padding-Left): 0–10 px (je nach Geschmack).
→ Wenn die Bullets „kleben“ oder zu weit innen stehen, hier feinjustieren.

Außenabstand (Margin) oben/unten am Modul: 16–32 px, damit vor/nach der Liste Luft ist.

4) Kontrast & Lesbarkeit

Design → Textfarbe passend zum Hintergrund wählen.

Wenn die Liste auf farbigem Hintergrund steht:
– dem Text-Modul unter Inhalt → Hintergrund eine Farbe geben
– und unter Design → Spacing Padding (z. B. 20/30
px) setzen, damit nichts am Rand klebt.

5) Überschrift + Liste (Abstand)

Oberes Text-Modul (Überschrift) → Margin unten: 12–20 px

Listen-Modul → Margin oben: 12–20 px
so entsteht eine klare optische Gruppe.

Wie du eine Liste mit CSS-Regeln noch schöner gestaltest, das liest du in Kapitel 7 (Profi-Tipps CSS)


B) Liste im Text-Modul „aktivieren“

C) Mobile Feinschliff (optional)

Wenn das Icon am Handy zu groß/klein wirkt:
– im Text-Modul die Textgröße für Phone kleiner/größer stellen;
das Icon skaliert automatisch mit (weil font-size: 1em).

D) Wichtig: Nur diese eine Liste gestalten

Durch die Klasse .schoene-liste wird nur diese Liste verändert.
Andere Listen (zB. dein Inhaltsverzeichnis-Plugin) bleiben unberührt.

Quick-Rezepte (zum Kopieren)

Empfohlene Startwerte (ohne CSS):

Textgröße Liste: 18 px D / 16 px P

Zeilenhöhe: 1.9 em

Text-Modul Padding L/R (falls farbiger Block): 30–40 px

Abstand zwischen Punkten (ohne CSS): über Zeilenhöhe lösen

Mit CSS (.schoene-liste):

padding-left pro li: 1.8em

margin-bottom pro li: 0.5em

Icon-Farbe: currentColor (übernimmt Textfarbe – sauber fürs Design)


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Bilder links, Text rechts – Größe, Anzahl, Abstände

Bild Screenshot:
2 Spalten, davon linke Spalte mit 3 Bildmodulen, rechte Spalte mit 1 Textmodul

Was Divi automatisch macht

Bilder passen sich der Spaltenbreite an.

Solange du im Bild-Modul → Design → Größe nichts änderst (Standard: Breite 100%, Max-Breite 100%), skaliert Divi die Bilder automatisch größer/kleiner, wenn du später das Spalten-Layout änderst (z. B. 1/2–1/2 → 1/3–2/3).

Auf Handy werden die Spalten untereinander angezeigt (erst linke, dann rechte Spalte – sofern du nichts am Reihenfolge-Setting änderst).

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Abstände zwischen den Bildern (vertikal)

Hinweis: Gutter Width in der Zeile steuert horizontalen Spaltenabstand, nicht den Abstand zwischen Modulen. Vertikale Abstände immer im Bild-Modul regeln.

Anzahl der Bilder: abhängig vom Bildformat

Praxis-Tipp (einfach merken):

Willst du links 3 Bilder, nimm am besten 3 Querformate mit ähnlicher Höhe.
Willst du Hochformate zeigen, bleib bei 2 Stück.

Saubere Optik: gleiche Breiten & ruhige Höhen

Nutze Bilder mit ähnlicher Seitenratio (z. B. alle 3:2 oder alle 4:3).

Wenn du schnell Ordnung willst:


– vorher grob auf gleiche Breite zuschneiden (z. B. 1600 px),
– die Höhen ähnlich halten.

In WordPress kannst du unter Mediathek → Bild bearbeiten einfache Zuschnitte machen.

Spaltenabstand (horizontal) zwischen Bildern und Text

Feiner: rechte Spalte → Design → Abstand → Innenabstand links z. B. 30–40 px,
wenn dir der Abstand zwischen Bild- und Textspalte zu gering ist.

Achte darauf, dass dadurch deine graue Überschrift-Box nicht ungewollt mit einrückt – bei dir regelst du den Innenabstand ja im Text-Modul, nicht in der Spalte.

Häufige Stolpersteine

Feste Pixel-Breiten/Höhen im Bild-Modul vergeben → Bilder werden nicht mehr flexibel.
➜ Lass Breite und Max-Breite bei 100%, keine feste Höhe vergeben.

Abstände in der Spalte statt im Modul gesetzt → alles rückt ein (inkl. grauer Überschrift-Box).
➜ Vertikale Abstände pro Bild-Modul (Margin unten).

Zu viele sehr hohe Bilder → linke Spalte erschlägt die rechte.
➜ Anzahl reduzieren oder Bilder vorab kürzer zuschneiden.

Quick-Check (zum Kopieren)

💡 Erklärung: 1 Zeile mit 3 Bildern vs. mehrere Zeilen mit je 1 Bild

1. Warum das aktuelle Layout problematisch ist

In der Desktop-Ansicht wirkt es schön ausgewogen:
links drei Bilder untereinander, rechts ein längerer Textblock.

Aber:

Auf dem Smartphone werden die Spalten untereinander gezeigt!

Das heißt: erst alle drei Bilder, dann der komplette Text.
→ Das ergibt einen langen Scrollblock, der optisch auseinanderfällt.
→ Leser:innen verlieren leicht den Bezug: „Welcher Text gehört zu welchem Bild?“

Kurz gesagt:

Eine Spalte mit mehreren Bildern funktioniert am Handy selten gut.

2. Die bessere Lösung: mehrere Zeilen mit jeweils 1 Bild + Text

Statt 1 Zeile mit 2 Spalten mit mehreren Bilder links, Text rechts
→ nimm mehrere Zeilen, jede mit 1 Bild + 1 Textbereich.

So:

Zeile

Linke Spalte

Rechte Spalte

Zeile 1

Bild 1

kurzer Text (2–4 Sätze oder Liste)

Zeile 2

Bild 2

kurzer Text

Zeile 3

Bild 3

kurzer Text

Vorteile:

Auf Desktop bleibt’s harmonisch nebeneinander.

Auf Smartphone erscheinen abwechselnd Bild + Text, was viel natürlicher wirkt.

Du kannst für jede Zeile die Höhe, Abstände und Struktur individuell steuern.

3. Wie man das praktisch in Divi anlegt

Wenn du möchtest, kannst du bei jeder zweiten Zeile das Bild rechts, den Text links anordnen → bringt optische Abwechslung.

4. Kurz gesagt

Layout

Vorteil

Nachteil

Empfehlung

1 Zeile mit 3 Bildern (1 Spalte)

wirkt kompakt auf Desktop

auf Handy zu lang, Text weit unten

nur für Tests oder Deko

3 Zeilen mit je 1 Bild + Text

klar, lesefreundlich, mobil perfekt

mehr Aufwand beim Einrichten

für reale Inhalte empfohlen


Merksatz fürs Handbuch

Ein Bild, ein Text – pro Zeile ein Gedankenblock.
So bleibt’s auf allen Geräten lesbar und logisch verbunden.


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Bild links, Text rechts – im Wechsel anordnen

Bild: Screenshot aus Frontendansicht, Ausschnitt:
2 Spalten, 2 Bildmodule, 2 Textmodule im Wechsel

Ziel

Abwechslungsreiches Layout:
erste Zeile Bild links + Text rechts,
zweite Zeile Text links + Bild rechts usw.

So entsteht auf Desktop mehr Dynamik – und auf Handy bleibt die Reihenfolge trotzdem verständlich.

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1) Erste Zeile vorbereiten

Diese Zeile ist deine Grundvorlage.

Konzept: Überlege, wie groß die Bilder sein sollen und wie das Layout aussehen soll. Wenn die Bilder auf dem Desktop mittig in einer Reihe verlaufen sollen (wie auf dem Bild oben), dann musst du für die Spalten ein 1/2 – 1/2 Format wählen. Also zwei gleich breite Spalten.

In dem Fall musst du folgendes beachten:

Bei der Zeile die Spaltenabstände (das Gatter) auf 1 setzen.

Damit dann der Text nicht am Bild klebt, musst du dem Text ein Innenabstand geben – für den rechten Text einen Abstand links und für den linken Text einen Abstand rechts.

2) Zeile duplizieren

3) Spaltenreihenfolge umkehren (Bild rechts, Text links)

💡 Tipp: Wenn du nur die Reihenfolge ändern willst, ohne Inhalte neu zu setzen,
musst du nicht neu bauen – einfach Spalten tauschen.

4) Vereinfachung für mehrere Zeilen

Wenn du mehrere solcher Paare planst (Bild/Text im Wechsel):

Erstelle eine fertige Zeile mit Bild links, Text rechts.

So sparst du viel Zeit – alle Abstände und Schriftgrößen bleiben automatisch gleich.

5) Kontrolle der Reihenfolge auf Handy

Divi zeigt standardmäßig auf dem Handy immer erst die linke Spalte, dann die rechte.
Wenn du also auf dem Desktop folgende Ansicht hast::

Zeile 1 = Bild links → erscheint auf Handy erst Bild, dann Text

Zeile 2 = Bild rechts → erscheint auf Handy erst Text, dann Bild

Zeile 3 = Bild links → erscheint auf dem Handy erst Bild, dann Text

Und so sieht die Reihenfolge auf dem Handy dann aus:

→ Bild

→ Text

→ Text

→ Bild

→ Bild

→ Text

Das ist völlig okay – es ergibt einen natürlichen Wechsel beim Scrollen.

✅ Kurz-Checkliste

💬 Merksatz fürs Handbuch

Eine Zeile fertig gestalten – dann duplizieren, tauschen, ersetzen.
Spart Zeit und hält Design, Abstände und Stil konsistent.


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Zwei „Textkarten“:
Gleiche Höhen trotz ungleicher Textlängen

Bild: Ansicht aus dem Frontend,
Ausschnitt der Seite: 1 Zeile mit 2 Spalten und 4 Textmodulen

Ziel

Zwei Spalten, die nebeneinander wie Karten aussehen.

Jede Spalte enthält:


🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

2. Überschrift mit Hintergrund gestalten

3. Fließtext darunter einfügen

Neues Text-Modul direkt unter der Überschrift einfügen.

Im Textfeld Absätze oder Listen einbauen (z. B. Behandlungen, Empfehlung, Kosten). Hier kannst du natürlich auch eine Unterüberschrift einsetzen, im Editor unter > Inhalt, dort das Auswahlmenü bei „Absatz“ klicken und z.B. H3 auswählen, Entertaste für die Überschriftzeile nicht vergessen).

💡 Tipp: Wenn du die Karten optisch verbinden willst, gibt es mehrere Wege:

4. Gleiche Höhe der Spalten aktivieren

Damit beide Spalten gleich hoch werden – auch wenn Textlängen leicht unterschiedlich sind:

5. Feinschliff für Mobilgeräte

6. Weitere Karten hinzufügen

Wenn du später mehr Themen brauchst (z. B. 4 Angebote nebeneinander):

✅ Kurz-Checkliste


💬 Merksatz fürs Handbuch

Gleiche Höhe für Spalten, wenn’s wie zwei Karten nebeneinander aussehen soll.

Bei „Bild neben Text“ ist das nicht nötig – bei „Text neben Text“ fast immer. Hinweis: Wenn das Bild genauso hoch sein soll wie der Text (auf kleineren Displays), musst du CSS-Regeln erstellen und der Zeile eine Klasse vergeben.

Bild unten: „Text-Karte“ ohne Innenabstand der Spalte


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Kontaktformular mit dem Divi-Modul erstellen

Beispiel:

Bild: gestaltetes Kontaktformular

Ziel

Ein einfaches Kontaktformular mit Name, E-Mail, Nachricht – das sauber gestaltet ist, Mails korrekt versendet und auch auf dem Handy gut aussieht.

🔵 Schritt-für-Schritt-Anleitung:

2. Empfänger-Adresse einstellen

Ganz wichtig, damit die Nachrichten auch ankommen:

  1. Modul öffnen → E-Mail-Symbol (zweite Registerkarte).
  2. Unter E-Mail-Adresse die Empfängeradresse eintragen, z. B.:
    kontakt@deine-domain.de
  3. Optional: Betreffzeile anpassen, z. B.
    Neue Nachricht über deine Website.

💡 Hinweis 1: Verwende immer eine Adresse mit deiner eigenen Domain, nicht Gmail oder GMX – sonst landen Mails häufig im Spam.

💡 Hinweis 2: Sinnvoll ist ein SMTP-Plugin, damit Mails auch wirklich richtig zugestellt werden

3. Formularfelder prüfen oder anpassen

4. Design anpassen

Unter Design kannst du alles visuell einstellen:

a) Text

b) Felder

c) Button

5. Abstände und Breite

So wirkt das Formular kompakt und luftig.

6. Dankesnachricht oder Weiterleitung

7. Testen!

Vor dem Livegang unbedingt prüfen:


✅ Kurz-Checkliste


💬 Merksatz fürs Handbuch

Ein gutes Formular ist kurz, klar und getestet.

Lieber 3 Felder, die ausgefüllt werden – als 8, die niemand nutzt.


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Kapitel 7:
Profi-Tipps  ✔️CSS

Dieses Kapitel ist für alle, die über die Standard-Einstellungen von Divi hinausgehen möchten. Du brauchst CSS nicht, um eine gute Website zu bauen. Aber wenn du bestimmte Dinge gestalten möchtest, die Divi allein nicht kann – zum Beispiel eigene Listenpunkte oder feine Abstimmungen im Layout – dann ist CSS dein nächster Schritt.

Was ist CSS? CSS ist die Gestaltungssprache des Webs. HTML legt fest, was auf einer Seite steht. CSS legt fest, wie es aussieht – Farbe, Schrift, Abstände, Form. Ohne CSS würde jede Website aussehen wie ein unformatiertes Textdokument.

Wann brauchst du es in Divi wirklich? In den meisten Fällen gar nicht – Divi deckt das Wichtigste über seine Einstellungen ab. CSS wird sinnvoll, wenn du zum Beispiel eigene Listenpunkte (Icons statt Standard-Bullets) gestalten möchtest, wenn du ein Element auf allen Seiten gleichzeitig verändern willst ohne jedes Modul einzeln anzufassen, oder wenn du sehr feine typografische Anpassungen brauchst, die Divi nicht anbietet.

Wie wendest du CSS in Divi an? Es gibt zwei Wege. Erstens über Divi → Theme-Optionen → Custom CSS: Hier trägst du CSS ein, das für die gesamte Website gilt. Zweitens direkt im Modul unter „Erweitert → CSS-ID & Klassen": Hier gibst du einem einzelnen Element einen Klassennamen, den du dann im Custom CSS ansteuerst.

Liste Teil 2 – Mit CSS

Was heißt CSS? CSS steht für Cascading Style Sheets. Kaskadierend“ bedeutet, dass Stilregeln wie ein Wasserfall von oben nach unten verarbeitet werden, wobei spezifischere Regeln allgemeinere überschreiben (Priorisierung)

💡 Was ist CSS – bildhaft erklärt

1. CSS ist eine Art Schminktisch für deine Website

Auf Websites gibt es zwei Ebenen:

Das HTML ist der Körper der Website – hier steht was gezeigt wird (z. B. Überschrift, Text, Bild, Liste).

Das CSS ist das Make-up oder Styling – hier steht, wie es aussieht (z. B. Farbe, Schrift, Abstände).

Beispiel:

In HTML steht: „Hier ist eine Liste.“

In CSS steht: „Mach bitte vor jeder Listenzeile einen Stern und lass zwischen den Zeilen ein bisschen Luft.“

Hintergrund ist, dass ein Browser die Inhalte von Webseiten nach bestimmten Regeln und Anweisungen zeigt. Sind keine Anweisungen gemacht worden (Größe, Farbe, Abstand usw.), dann stellt der Browser alles pur und unformatiert dar, was natürlich langweilig aussieht. Damit alles schick aussieht, gibt es CSS.

2. Wie CSS aufgebaut ist

CSS funktioniert immer nach dem gleichen Prinzip – wie ein kleiner Satz mit zwei Teilen:

WER soll sich ändern? { WAS soll sich ändern? }

A) Der erste Teil: WER

Das ist der Name oder die Adresse des Elements, das du verändern willst.

Im Beispiel:

.schoene-liste

Das bedeutet:

„Alles, was in Divi die Klasse schoene-liste trägt, wird so gestaltet.“

Der Punkt (.) bedeutet einfach „Klasse“.

So wie du in Word einer Überschrift eine Formatvorlage gibst („Überschrift 1“), gibst du deiner Website einem Element eine Klassenbezeichnung. Der Punkt ist das Erkennungszeichen dafür. Mit dem Punkt weiß der Browser: Alles, was den Punkt und die Beschreibung dahinter hat, wird entsprechend formatiert.

Der Name der Klasse ist egal, den darfst du frei wählen. Bedingung: Er muss den websicheren Regeln folgen. Also: ohne Leerzeichen, ohne Umlaute, ohne Sonderzeichen.

B) Der zweite Teil: WAS

Zwischen den geschweiften Klammern { } stehen die Regeln, also das Styling.

Beispiel:

.schoene-liste {

 list-style: none;

 padding-left: 1.8em;

 margin-bottom: 0.5em;

}

Das ist die Anweisung, damit der Browser weiß, wie er etwas darstellen soll.

Das liest sich wie:

Wichtig dabei:

Jede Regel (wie „list-style: none“) wird von der nächsten Regel durch Semikolon getrennt. Das ist zwingend notwendig, sonst wird die Anweisung nicht ausgeführt.

3. Wie man das in Divi nutzt

In Divi kann man einem Modul sagen:

„Du gehörst jetzt zur Gruppe -schoene-liste-.“

Das machst du unter

Erweitert → CSS-ID & Klassen → CSS-Klasse: schöne-liste

Damit weiß Divi: „Aha, dieser Text gehört zur Regel, die oben im Code steht.“

Alles, was diese Klasse hat, bekommt dann automatisch das Styling aus dem CSS.

Übrigens:

Diese Klassen-Spezifizierung kannst du für jedes Modul anwenden. Also nicht nur „Text“, sondern auch „Informationstext“, „Testimonial“, „Person“ etc. Auch für das Bild-Modul kannst du wiederkehrende Regeln anwenden.

4. Warum das so genial ist

Mit CSS kannst du einmal sagen, wie etwas aussehen soll, und alle Elemente mit diesem Namen übernehmen es.

Beispiel:
Wenn du 5 Listen auf der Website hast und allen die Klasse
schoene-liste gibst, ändert eine kleine Anpassung im CSS alle 5 Listen gleichzeitig. Andere Listen, die du mit der Klasse nicht auszeichnest, werden normal, also ungestylt, dargestellt. Das ist wichtig, weil die Menüs auch aus Listen bestehen. Und weil zu viele gestylte Listen schnell übertrieben wirken.

Und: Das spart unglaublich viel Klickarbeit.

5. Kleine Übersetzung von typischen CSS-Zeilen

CSS-Begriff

Bedeutung in Alltagssprache

{ }

„Hier kommen die Anweisungen rein.“

color:

Farbe des Textes

background:

Hintergrundfarbe

padding:

Innenabstand (Platz im Element)

margin:

Außenabstand (Platz außerhalb)

font-size:

Schriftgröße

line-height:

Zeilenabstand (Zeilenhöhe)

border-radius:

abgerundete Ecken

list-style:

Art der Aufzählung (Punkte, Zahlen usw.)

Das ist nur ein winziger Ausschnitt, es gibt Hunderte CSS-Regeln.

Jeder Begriff erhält hinter dem Doppelpunkt den Wert. Damit der Browser weiß, was er (als Beispiel), mit der Schrift oder dem Bild machen soll.

Werte sind dann also (als Beispiele): Pixelwert, ein Hex-Code, none (womit die vorherige Einstellung überschrieben wird) und viele andere Werte.

CSS ganz praktisch für eine Liste mit Sternen-Icons

Eigene Icons statt der Standard-Bullets – nur in dieser einen Liste, ohne andere Listen (Inhaltsverzeichnis, Menü, Footer etc.) zu verändern.

A) Einmalige Vorbereitung (CSS einfügen)

Divi → Theme-Optionen → Custom CSS (oder ins Child-Theme style.css)

Kompletten Code dort einfügen:

/* Schöne Liste – nur für Listen mit Klasse .schoene-liste */

.schoene-liste {

  list-style: none;              /* native Bullets aus */

  margin: 0; padding: 0;      /* Grundreset */

}

.schoene-liste li {

  position: relative;

  padding-left: 1.8em;           /* Platz für das Icon links */

  margin-bottom: 0.5em;      /* Abstand zwischen Punkten */

  line-height: 1.8;                  /* extra Leseluft (ergänzt Divi-Einstellung) */

}

.schoene-liste li::before {

  content: "\e033";              /* ETmodules Stern (Beispiel) */

  font-family: 'ETmodules';

  position: absolute;

  left: 0; top: 0.15em;          /* vertikal minimal justieren */

  font-size: 1em;                /* Icon-Größe = Textgröße */

  color: currentColor;           /* Icon übernimmt Textfarbe */

  /* Optional: eigene Farbe, z. B. Mustard:  color: #d6a300  */

}

6. Merksatz fürs Handbuch

CSS ist der Pinsel in deiner Hand.

HTML legt das Motiv an – die Konturen und Flächen.

Aber erst mit CSS wählst du, ob du mit feinen Strichen arbeitest oder kräftigen Akzenten.

Es ist das Werkzeug, mit dem du deiner Website Stimmung gibst.

Und jetzt geht’s los: ;-)

Wichtige Hinweise:

ETmodules ist Divis eigenes Icon-Font; \e033 ist ein Stern. Du kannst jedes andere ET-Icon nehmen (Chevrons, Häkchen etc.).

Was ist ein Icon-Font? Fonts müsse nicht nur aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen bestehen, sie können auch aus Grafiken bestehen. Diese Grafiken erhalten ein Unicode-Zeichen (jedes Zeichen in einem Font hat diesen Unicode). Unter findest du weitere Codes für Icons. Der Vorteil gegenüber Pixelbildern: Du kannst Icons beliebig skalieren, ohne dass sie ein Qualitätsverlust haben. Bilder (img etc.) würden schnell pixelig werden. Und Icons verbrauchen wenig Ressourcen.

Im CSS-Code findest du Kommentare. Die beginnen mit /* und enden mit */ (jeweils Asterix (*) + Slash (/). Alles, was innerhalb dieser beiden Zeichen-Kombinationen steht, ist ein Kommentar und wird vom Browser ignoriert, also nicht als Anweisung mitgelesen. Tipp: Kommentiere alles genau aus, damit du immer weißt, warum du den Code eingesetzt hast. Erleichtert ungemein – da sprech ich aus Erfahrung ;-)